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Wußten Sie schon...?

Der kleinste Fisch ist ...

der "stämmige Kinderfisch" (stout infantfish) ist nur 6,5 -8,5 mm lang und damit nicht nur der kleinste Fisch, sondern das kleinste Wirbeltier überhaupt.

Der längste Fisch

... ist der fein beschuppte, silbrige Riemenfisch (15,20 m lang). Bisher wurde er nur selten an der Oberfläche gesehen. Es ist auch kaum etwas über seine Lebensweise bekannt. Eine hellrote Rückenflosse zieht sich über die gesamte Körperlänge hin.

Der stärkste Elektroschocker

...ist der Zitteraal. Mit bis zu 6000 speziellen Muskelzellen, den Elektrozyten, erzeugt er Strom bis zu einer Stärke von 600 Volt und kann so einen Menschen bewusstlos machen.

Der platteste Fisch

...ist der lange blattdünne Glasaale, der drei Jahre lang vom Golfstrom bis nach Europa verdriftet, dann die europäischen Flüsse hinauf wandert, um mit zehn bis 14 Jahren den 5000 Kilometer langen Rückweg ins Sargassomeer anzutreten.

Der kugeligste Fisch

...ist der Igelfisch (Didon holocanthus). Er bläst sich beim Angriff zu einer stacheligen Kugel der dreifachen Größe auf, indem er blitzschnell ganz viel Wasser schluckt.

Die älteste und artenreichste Wirbeltiergruppe

Schon vor 450 Millionen Jahren besiedelten die ersten Fische unsere Meere. Damit sind sie die älteste und artenreichste Wirbeltiergruppe überhaupt. Mehr als 20.000 verschiedene Arten leben in unseren eiskalten arktischen Meer, den Tropen, der Tiefsee oder flachen Tümpeln und Bächen und passen sich den widrigsten Bedingungen ihrer Umgebung meisterhaft an.

Trinken Fische Salzwasser

Um sich dem Salzgehalt des Wassers anzupassen, verfügen die Meeresfische über spezielle Vorrichtungen in den Kiemen, die das Meerwasser so stark entsalzen, dass es der Konzentration seiner Körperflüssigkeit entspricht und die Flüssigkeit laufend zu ersetzen. Ansonsten würde er mitten im Wasser vertrocknen. Im Gegensatz zu uns Menschen können Meeresfische also Salzwasser trinken.

Die Körperflüssigkeit der Süßwasserfische enthalten mehr Salze, als das sie umgebende Wasser. Zum Ausgleich strömt über die Hautoberfläche laufend Wasser in sie hinein und scheiden ständig Wasser über die Nieren aus, da sie sonst platzen würden.

Wasserqualität in deutschen Gewässern

Das Wasser in unseren Flüsse ist sauberer geworden, da große Gewässerabschnitte aufwendig renaturiert wurden. Dennoch geht es vielen der über 60 Fischarten, die in deutschen Gewässern leben, schlecht. Unüberwindbare Hindernisse wie Wehre, Wasserkraftwerke oder Schleusen versperren den Weg der treibenden Fische. Obwohl die Wasserqualität in den letzten 30 Jahren stetig besser geworden ist, sind viele heimische Fischarten vom Aussterben bedroht. Industrieabwässer und Düngemittel aus der Landwirtschaft gefährden nach wie vor die Lebensbedingungen der Fische und erwärmen und verschmutzen den Lebensraum diverser Fischarten.