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Zubereitung

Die Dorade ist ein äußerst grätenarmer Fisch. Ihr Fleisch ist fest, weiß und sehr schmackhaft.
- braten
- dünsten
- kochen
- grillen

Nährwerte/Energie

(verzehrbarer Anteil) mittlere Gehalte und Schwankungsbreite (soweit vorhanden)

Grundzusammensetzung:

Wasser
Eiweiß
Fett
davon Omega-3-Fettsäuren

74,9 g
19,7 g
1,9 g
0,4 mg

 

Über den Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Energiewert liegen keine Angaben vor.

Energie:

Kilojoule

96

Dorade Royal, Goldbrasse

Lat.

Sparus auratus

ES

Dorada,

pargo dorado

GB

Gilthead Seabream,

Sea bream

F

Dorade royale

I

Orata

Länge: 70 cm lang

Gewicht: 2,5 kg

Lebensweise

Die Goldbrasse oder Dorade zählt zu den Meerbrassen, Sparidae, der Familie der Barschartigen Fische. Diese Familie umfasst ca. 200 Arten, die in allen warmen und gemäßigten Küstengewässern vorkommen. Mehrere Arten sind Pflanzenfresser. Als Speisefisch besonders geschätzt, ist die Goldbrasse eine der kleineren Arten der Meerbrassenfamilie. Ihr Lebensbereich ist der Ostatlantik, vor allem aber das Mittelmeer. Maximal wird sie bis zu 70 cm lang und 2,5 kg schwer. Sie bevorzugt das seichte Wasser und lebt überwiegend in Tiefen von weniger als 30 Metern. Im Frühjahr fühlt sie sich in Brackwasserzonen am wohlsten.

Goldbrassen ernähren sich von Fischen, Muscheln, Seeigeln, Krebsen (die sie mit ihren starken Fang-, Mahl- und Schneidezähnen knacken können) sowie von Weichtieren. Eine biologische Besonderheit dieser Meerbrassenart: Es gibt keine weiblichen und männlichen Tiere, denn die Goldbrasse ist bisexuell.

Herkunft

Hauptverbreitungsgebiet der Goldbrasse ist das Mittelmeer; die Dorade ist „der“ typische Mittelmeerfisch. Hauptlieferländer für wild lebende Doraden sind Italien, Ägypten, Griechenland und die Türkei.

Angesichts der Beliebtheit als Speisefisch wurde vor einigen Jahren begonnen, die Goldbrasse in Meeresgehegen zu züchten. Als Zuchtgebiete am geeignetsten zeigten sich dabei die Mittelmeerküsten, während Versuche am Atlantik sich als für diese Fischart weniger geeignet erwiesen. Bedeutungsvollste Zuchtgebiete sind heute Griechenland, Türkei, Israel und Spanien.

Aussehen/Erkennungsmerkmale

Die Goldbrasse hat den für Meerbrassen typischen hochrückigen, seitlich zusammengedrückten Körper. Die vordere Hälfte der Rückenflosse ist mit Stachelstrahlen bewehrt, die hintere Hälfte mit Gliederstrahlen. Besonderes Kennzeichen der Goldbrasse ist der goldene Fleck auf beiden Wangen, dem sie auch ihren Namen verdankt. Zwischen den Augen befindet sich außerdem ein goldgelber Querstreifen. Seit Alters her ist die Goldbrasse einer der wertvollsten Mittelmeerfische. Sie wurde von der griechischen Göttin Aphrodite als heilig angesehen – ob wegen ihrer Schönheit oder ihres außergewöhnlichen Zwitterdaseins ist jedoch ungeklärt.

Fangmethoden

Wild lebende Goldbrassen werden mit dem Schleppnetz und der Angel gefangen.

Wirtschaftliche Bedeutung

Goldbrassen oder Doraden zählen nicht zu den "Massenfischen", haben im Mittelmeerraum aber wirtschaftliche Bedeutung, weil sich für sie gute Preise erzielen lassen. Mit den Zuchterfolgen in der Aquakultur ist diese Fischart noch bedeutungsvoller geworden. Aktuellen Schätzungen zufolge betragen die Wildfänge von Goldbrassen höchstens 3.000 Jahrestonnen, während in den Aquakulturen bereits annähernd 10.000 Jahrestonnen produziert werden.